SC11

Präsentationen der GA-Mitglieder auf der internationalen Supercomputing Conference SC‘11 in Seattle vom 12. bis 18. November 2011

JSC

Auf der SC'11 wird das Jülich Supercomputing Centre (JSC) seine vielfältigen Supercomputing-Aktivitäten auf seinem Stand (Nr. 535) präsentieren. Mitarbeiter des JSC werden wissenschaftliche Simulationen vorführen und die im JSC entwickelten Supercomputing-Werkzeuge UNICORE, LLView und Scalasca vorstellen.
An verschiedenen anderen Ständen ist das JSC ebenfalls vertreten; z.B. auf dem Stand der Fa. Intel (Nr. 2121) mit der Präsentation einer simulierten Proteinfaltung auf dem neuen Knights-Ferry-Prozessor, auf dem Stand des EU-Projektes EMI (Nr. 763) mit Arbeiten zur Grid-Interoperabilität und als Entwickler von UNICORE auf dem Stand des US-amerikanischen Projektes XSEDE (Nr. 5415). Auch der Stand des EU-Projektes PRACE (Nr. 5001) wird von JSC-Mitarbeitern betreut.
Innerhalb des Konferenzprogramms werden vom JSC zwei Tutorials angeboten zu den Themen "Supporting Code Development on Extreme-scale Computer Systems" und "Practical Hybrid Parallel Application Performance Engineering". Mehrere Mitarbeiter präsentieren ihre Arbeiten in der Poster-Session. Ebenso wird sich das JSC an verschiedenen Sitzungen von Interessengruppen (sogenannte "Bird-of-a-Feather"-Treffen oder kurz BoF) beteiligen. Speziell die BoF-Sitzung zu "Community-Oriented Scientific Support Structures for HPC" wird vom JSC organisiert, und als Mitorganisator richtet es die BoFs "European Exascale Research", "The European HPC Infrastructure PRACE", und die BoFs für die HPC-Monitoring- und Performance-Analyse-Projekte "HOPSA" and "Score-P" aus.
Aktuelle Hinweise über die Aktivitäten des JSC auf der SC'11 finden Sie unter http://www.fz-juelich.de/ias/jsc/events/sc11.
Falls Sie an der SC'11 teilnehmen, würden wir uns über Ihren Besuch freuen. Und vergessen Sie nicht, an der PRACE-Schatzsuche teilzunehmen. (Kontakt: Dr. Walter Nadler, JSC, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. " data-mce-href="mailto: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. "> This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. )

 

SCC

Das Steinbuch Centre for Computing (SCC) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ist auch in diesem Jahr wieder mit einem eigenen Stand (Nr. 2535) auf der SC vertreten. Präsentiert werden Forschungsarbeiten aus den Bereichen HPC, Data Intensive Computing (DIC) sowie Grid und Cloud Computing. Eines der Schwerpunktthemen werden die am SCC angesiedelten Simulation Laboratories (SimLabs) sein. Aufgabe der SimLabs ist insbesondere die Ertüchtigung von Software zur effizienten Nutzung von Supercomputern und verteilten Systemen in der interdisziplinären Forschung und Entwicklung. Darüber hinaus wird das Management großskaliger Daten im Fokus stehen. Mit der Large Scale Data Facility (LSDF) hat  das SCC ein innovatives Konzept für die Speicherung, Verwaltung, Archivierung und Analyse wissenschaftlicher Daten realisiert. Die LSDF unterstützt den kompletten Data Life Cycle und steht allen Wissenschaftsdisziplinen in Deutschland zur Verfügung. Auch das Grid Computing Centre Karlsruhe (GridKa), das deutsche Tier1-Zentrum für den Large Hadron Collider am CERN in Genf, sowie die neuesten Forschungsergebnisse des SCC im Bereich Cloud Computing werden Thema am Stand sein (Kontakt: D. Heathman, SCC, E-Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. " data-mce-href="mailto: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. "> This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. ).

 

DKRZ

Das DKRZ nimmt an der diesjährigen SC, wieder mit einem eigenen Stand (Nr. 4002) teil. Der DKRZ-Stand widmet sich dem Thema "Klimaforschung - eine datenintensive Wissenschaft".
Klimasimulationen produzieren enorme Datenmengen - am DKRZ jährlich bis zu 10 PetaByte - so dass man zu Recht behaupten kann, dass Klimaforschung sich mittlerweile zu einer datenintensiven Wissenschaft entwickelt hat. Das DKRZ stellt geeignete Werkzeuge und Dienstleistungen zur Verfügung, um die für die Klimaforschung typischen umfangreichen Datenmengen zu handhaben. Die Interdisziplinarität  in der Klimaforschung erfordert nicht nur die Einbindung verschiedener
Wissenschaften, sondern auch der unterschiedlichsten Datenarten. Das DKRZ unterstützt den gesamten Datenlebenszyklus einschließlich der Dokumentation, Qualitätssicherung, der Langzeitarchivierung und der Bereitstellung der Daten für internationale Forschergruppen.
Am Stand des DKRZ werden Visualisierungen von hochauflösenden Klimaberechnungen vorgeführt, die mit dem DKRZ-Rechner "Blizzard" berechnet wurden. Dabei wird der inhaltliche Bogen von lokalen über regionalen bis hin zu globalen Ergebnissen gespannt. Visualisierungen kleinskaliger Prozesse zeigen beispielsweise Modellierungen von Stratocumulus und Cumulus-Wolken (http://www.dkrz.de/about/media/galerie/Vis/atmosphaere/large-eddy-simulationen), anhand derer die Darstellung (Parametrisierung) von Wolken in globalen Modellen verbessert werden kann. Globale und regionale Visualisierungen zeigen Ergebnisse von Simulationen der Atmosphäre und des Ozeans mit hochaufgelösten Modellen im Rahmen des STORM Projektes (http://www.dkrz.de/Klimaforschung/konsortial/storm). Klimaforschung auf lokaler Ebene wird anhand von Ergebnissen des HamburgerMITRAS-Stadtklimamodells (http://www.dkrz.de/about/media/galerie/Vis/atmosphaere/mitras) gezeigt, welche die Ausbreitung von Winden innerhalb einer 1 km x 1 km großen Fläche in der Hamburger Innenstadt sichtbar macht. Die Arbeitsgruppe "Scientific Computing" unter Leitung von Prof. Thomas Ludwig informiert über ihre Forschungen im Bereich Energieeffizienz und effiziente Ein- und Ausgabe auf Höchstleistungsrechnern und wirbt für die nächsteENA-HPC Conference (http://ena-hpc.org/), die im September 2012 zum dritten Mal am DKRZ stattfinden wird.

Darüber hinaus richtet das DKRZ gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Meteorologie, dem Pacific Northwest National Laboratory und Cray Inc. am 13. November 2011 einen Workshop zum Thema "Climate Knowledge Discovery (CKD)" aus. Die Auswertung von Klimasimulationsdaten stößt zunehmen an ihre Grenzen -- Daten werden schneller generiert als sie ausgewertet werden können. Eine Kombination interdisziplinärer Methoden, insbesondere auf einer graphbasierten Repräsentation von Simulationsdaten mithilfe komplexer Netzwerke aufbauend, verspricht zu einer angemessenen Auswertung der Datenflut beizutragen. Ganz im Sinne der data intensive science kann damit ein besseres Verständnis des Wirkungsgefüges des Erdsystems erreicht werden. Die Vorträge und Diskussionen des Workshops werden sich entlang des vermuteten Arbeitsablaufs für potentielle Methoden der CKD orientieren; sie reichen von den notwendigen Grundtechniken zur Analyse massiver
Daten, insbesondere Algorithmen zur Graphkonstruktion und deren Umsetzungsdetails, bis zu auf Graphen aufbauenden Analyseverfahren und Verbindungen mit Techniken des Semantic Web (RDF, OWL). Weitere Informationen zum Workshop hier (https://redmine.dkrz.de/collaboration/projects/ckd-workshop).

 

ZIH

Das ZIH ist auch in diesem Jahr mit einem eigenen Messestand auf der SC vertreten. Neben Anwenderprojekten aus dem datenintensiven und heterogenen Computing werden Werkzeuge zur Erhöhung der Programmierbarkeit von Hochleistungsrechnern vorgestellt. Dies beinhaltet insbesondere Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Performance-Analyse, dem energieeffizienten Rechnen sowie der automatischen Fehlererkennung. Das ZIH wird darüber hinaus mit renommierten Partnern aus Deutschland, Großbritannien und den USA zwei Tutorials anbieten. Das Tutorial „Hands-on Practical Hybrid Parallel Application Performance Engineering“ widmet sich dem Einsatz von Werkzeugen zur Performance-Analyse. Das Tutorial „Dealing with MPI Bugs at Scale: Best Practices, Automatic Detection, Debugging, and Formal Verification“ informiert über die Erkennung von Programmierfehlern. Weitere Informationen unter http://event.vampir.eu (Kontakt: Tobias Hilbrich, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. " data-mce-href="mailto: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. "> This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. )