Gauß Allianz: Deutsche Hochleistungsrechenzentren vereinen ihre Kräfte
Zwei Jahre nach Gründung des Gauss-Centre for Supercomputing fand am 3. Dezember 2008 die Gründungsversammlung des weltweit einzigartigen Rechnerverbundes am Wissenschaftszentrum in Bonn statt.
Die 14 Gründungsmitglieder – Landesrechenzentren für HPC, fachgebundene HPC-Zentren sowie das Gauss Centre for Supercomputing mit den drei Standorten Jülich, München und Stuttgart – werden gemeinsam Voraussetzungen zur nachhaltigen und effizienten Nutzung von Supercomputing-Ressourcen der obersten Leistungsklassen schaffen und dabei ihre Aktivitäten koordinieren und weiter verstärken.
Mit der Unterzeichnung setzen die Gründer die in der BMBF-Studie „High Performance Computing in Deutschland - Argumente zur Gründung einer strategischen Allianz“ vorgeschlagenen Empfehlungen um und geben ihrer langjährigen engen Zusammenarbeit unter dem Namen „Gauß-Allianz“ eine eigene organisatorische Basis.
Ziele
Mit der vereinbarten Zusammenarbeit des Vereins soll die wissenschaftliche Gemeinschaft in Deutschland durch die Schaffung der Voraussetzungen zur nachhaltigen und effizienten Nutzung von Supercomputing-Ressourcen der obersten Leistungsklassen, insbesondere durch die Koordination und Bündelung der einander ergänzenden Kompetenzen und diversifizierten Rechnerarchitekturen, unterstützt werden.
Mitglieder
Ordentliche Mitglieder
- Gauss Centre for Supercomputing (GCS)
- Rechen- und Kommunikationszentrum der RWTH Aachen University
- Norddeutscher Verbund für Hoch- und Höchstleistungsrechnen (HLRN), vertreten durch die beiden Betreiberrechenzentren Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB) und Regionales Rechenzentrum für Niedersachsen (RRZN)
